Drittelregel

Bei dieser Regel, die an den goldenen Schnitt angelegt ist. Wird das Bild in 9 gleiche Teile geteilt, an den Schnittpunkten und Linien sollten die Hauptmotive ausgerichtet werden. Das gibt ein harmonischeres Bild als wenn das Hauptmotiv zentriert dargestellt werden würde. Bei einigen Kameras kann man sich so ein Gitter einblenden lassen (z.B. EOS 40D) bei anderen muss man es sich denken. Oder per Beschnitt dafür sorgen dass es passt.
Dies ist keine Regel nach: MUSST du machen, eher eine Bildgestaltungshilfe, die kein zwang ist. Ist vom Motiv abhängig und kann auch im Hochformat angewandt werden.

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DRI

Dynamik Range Increase (Dynamikbereichserhöhung) siehe -> HDR

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DSLR

Digitale Spiegelreflexkamera Statt des Filmes wird ein A/D-Wandler verbaut, der das analoge Lichtsignal in digitale Daten speichert. Das ganze noch mit einer Unmenge von Zusatzfunktionen, die man dann in einem passenden Menü einstellen kann. Vorteil gegenüber analoger Filmkameras: die Filmempfindlichkeit ASA (bzw. ISO) wird nun nur noch gewählt, und nicht durch den eingelegten Film bestimmt. Auch ist sofortiges Betrachten/Löschen der Bilder möglich, Nachbearbeitung wird sofort möglich, und im Computer sehr oft zu einer Hauptaufgabe bei moderner Fotografie (siehe EBV). Funktionsweise ansonsten gleich einer analogen Spiegelreflexkamera. Siehe -> SLR

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EBV

Elektronische Bildverarbeitung, einer der Vorteile der digitalen Fotografie. Üblicherweise wird heutzutage bei fast jedem Bild beschnitten, gerade gerichtet, entzerrt, verkleinert usw... Einen kleinen Einblick in die EBV erhaltet ihr in meinen Tutorials zum Thema: Klick

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ED-Glas

Extra-Low-Dispersion Glas. Ein Glas das fast keine andere Funktion hat, als die Cromatische Aberration (CA) zu reduzieren. Heisst bei jedem Hersteller etwas anders, aber wird in fast jedem wertigeren Objektiv verbaut.

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EF / EF-S

So heisst das Bajonett bei Canon (D)SLR-Kameras (siehe oben oder SLR). EF sind die Normalobjektive die an alle EOS Kameras passen. EF-S sind die speziell für die Cropkameras (siehe APS-C und Cropfaktor) gerechnete Objektive, die nur einen kleineren Sensor ausleuchten. Da die EF-S Objektive etwas weiter in das Gehäuse reichen als EF-Objektive können sie nicht an den Vollformat-Kameras von Canon genutzt werden, und sind nicht Konvertertauglich. EF-Objektive passen an alle EOS Kameras und haben das alte "AF-Bajonett" abgelöst. EF-S-Objektive passen nur an die 2stelligen (außer 10D) und 3stelligen EOS Modelle (also 20D, 30D, 40D, 300D, 350D, 400D, 450D, nicht an 1D I, II, und III oder 5D).

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Entwicklung

So nennt man umgangssprachlich das umwandeln von RAW-Datein in ausgabefähige Bildformate. Der Begriff ist, wie so viele, noch ein Überbleibsel aus analogen Zeiten, weil da das Bild wirklich (chemisch) entwickelt wurde.

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ETTL

Die Canon-übliche Bezeichnung für die Blitzstärkesteuerung bei TTL-fähigen Blitzen (Bei Nikon heisst dies z.B. i-TTL). Siehe zur Funktion -> TTL

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EXIF- / Metadaten

Das sind Daten die in das Bild oder die Rohdatei (RAW) eingebunden werden, und von den meisten Bildbearbeitungsprogrammen (siehe EBV) angezeigt/genutzt werden. Selbst der Windows-Explorer kann das (rechte Maustaste auf das Bild, Eigenschaften, Erweitert. Typische EXIF's sind: Kamera, Objektiv, Brennweite, Blende, Belichtungszeit usw.

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Farbprofil

Es gibt Standardfarbräume (RGB, CMYK usw.) die in Bilddateien eingebunden sind. Da aber jeder Monitor oder Drucker anders ist, gibt dieses Profil an, wie weit welcher Farbton vom Standardfarbraum abweicht. Hat man für den Monitor und Drucker beim kalibrieren (einstellen) ein korrektes Farbprofil erstellt, so wird auch wirklich das gedruckt, was man bei der EBV auch auf dem Monitor sieht.

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