Anpassungen

Hallo Fotofreunde!

In diesem Tutorial geht es um das Untermenü "Anpassungen" im Menü "Bild", dieses Menü vereint die wichtigsten Tools zur Tonwert-, Helligkeits- und Farbregulierung in Photoshop. Ich habe hier das Menü von Photoshop CS3, aber all zu viel hat sich zum Vorgänger nicht geändert. Die Photoshop-Elements-Besitzer unter euch müssen leider mit weniger leben. Zum Beispiel fehlen euch komplett die Gradationskurven, ausgerechnet eins der mächtigsten Werkzeuge in diesem Menü. Aber für Elements gibt es ein Plug-In was euch auch mit Gradationskurven segnet :)

Die einzelnen Punkte im Anpassungsmenü sind folgende:

1. Tonwertkorrektur
2. Auto-Tonwertkorrektur / -Kontrast / -Farbe
3. Gradationskurven
4. Farbbalance
5. Helligkeit/Kontrast
6. Schwarzweiß
7. Farbton/Sättigung
8. Sättigung verringern
9. Gleiche Farbe
10. Farbe ersetzen
11. Selektive Farbkorrektur
12. Kanalmixer
13. Verlaufsumsetzung
14. Fotofilter
15. Tiefen/Lichter

16. Belichtung
17. Umkehren
18. Tonwertangleichung
19. Schwellenwert
20. Tontrennung
21. Variationen

Ich gehe auf jeden kurz einzeln ein, aber ich werde nicht zu tief auf bestimmte Werkzeuge eingehen, das würde den Rahmen hier sprengen. Die wichtigsten hab ich euch oben mal fett gedruckt dargestellt, die werdet ihr am häufigsten benutzen. Variationen benutze ich kaum, aber nur weil ich die Funktion oft einfach vergesse... oder mein Weißabgleich oft einfach passt, aber dazu weiter unten mehr.

Jetzt zu den einzelnen Werkzeugen:

1. Tonwertkorrektur (STRG+L)

Die Tonwertkorrektur, wie der Name schon sagt, hier korrigiert man die Tonwerte. Aber was sind Tonwerte? Jede Farbe hat eine bestimmte Helligkeitsstufe, bei Photoshop gibt es diese Stufen von 0 bis 255, wobei 0 schwarz wäre und 255 weiß. Wenn wir jetzt also ein reines rot haben, mit dem Helligkeitswert von 10, so ist es extrem dunkles Rot, im Umkehrschluss ist ein Rot mit einem Helligkeitswert von 250, ein fast weißes Rosa. So kann man das für jede Farbe machen. Das reine RGB-Rot, also HTML-Code #ff0000 oder RGB-Code: 255/0/0 hat übrigens einen Tonwert von 76, aber das nur nebenbei :)

Mit dem Tool Tonwertkorrektur können wir jetzt die Tonwerte ändern, und damit das Bild heller oder dunkler machen, einfach gesagt.

Ihr seht in dem Screenshot ein Histogramm, das ist als visuelle Hilfe gedacht, um zu sehen welche Tonwerte im Bild vorhanden sind. Die Schieberegler darunter bestimmen 3 Grundwerte. Der ganz links den absoluten Schwarzpunkt, verschiebe ich den nach rechts, so werden die Tonwerte im Bild beschnitten, wenn ich ihn auf 10 schieben würde, so würden sämtliche Farbtöne von 0 bis 10 als reines Schwarz angezeigt werden. Mit dem rechten Regler kann man das selbe machen, nur halt mit dem absoluten Weisspunkt. Die Regler beim Tonwertumpfang haben in etwa die selbe Funktion, sollen uns hier aber nicht interessieren. Wichtig ist noch der Graue in der Mitte, der bestimmt (wie die Position schon verrät) die Mittentöne, Schwarz und weiss werden mit dem nicht angetastet, aber die restlichen Töne verschieben sich dadurch. Wenn wir den nach rechts schieben, so werden die Töne zwischen Mitten und Weiss gestaucht, und die zwischen Mitten und Schwarz gestreckt, also haben wir hinterher weniger helle Töne, und mehr dunkle, was logischerweise dann auch das Bild dunkler macht. Mit den Pipetten im rechten Teil könnt ihr diese drei Punkte im Bild selber anwählen. Klickt also mit der linken Pipette auf etwas sehr dunkles, und dieser Farbton wird als Schwarzpunkt gewählt. mit den anderen könnt ihr genauso verfahren. Wir kommen auf dieses Thema nochmal beim Schwellenwert zu sprechen, also merken :)

Was noch interessant ist, oben habt ihr ein Pull Down Menü, mit dem ihr bestimmen könnt auf welchen Kanal die Tonwertkorrektur wirkt. Standardmäßig ist das das komplette RGB-Spektrum, aber ihr könnt (indem ihr sie dort auswählt) auch nur den Rot-Kanal beeinflussen, oder nur Grün, oder Blau.

Das sollte erstmal zur Tonwertkorrektur reichen, beim Schwellenwert benutzen wir sie nochmal, aber dann müsst ihr selber probieren :)


2. Auto-Tonwertkorrektur / -Kontrast / -Farbe

Hier ist der Name Programm. Bei den 3 Punkten versucht Photoshop es mal alleine, ihr könnt es probieren, aber oft verhaut Photoshop da auch gern was. Dann kommen Farbstiche rein, oder andere Effekte die mehr an Experimentelle Kunst erinnern :) Bei manchen Bildern funktioniert es, bei Standard-Lichtsituationen z.B. aber leider viel zu oft muss man selber ran, deshalb halten wir uns hier auch nicht auf, sondern gehen zum nächsten Punkt weiter.


3. Gradationskurven
(STRG+M)

Wie ich oben schon erwähnt hab, sind die Gradationskurven ein mächtiges Werkzeug, warum werdet ihr gleich sehen. Im Grunde genommen ist es eine Tonwertkorrektur, nur mit dem Unterschied, dass wir hier nicht 3 Regler haben sondern eine Gerade (links unten = 0, rechts oben = 255). Wenn wir auf die Gerade klicken, so setzen wir damit einen Ankerpunkt den wir frei im Fenster verschieben können... z.B. können wir etwa in die mitte der Gerade klicken, und nach oben ziehen. Etwa die Mitte von 255 ist 127. Verschieben wir nun den Tonwert 127 nach oben, so wird dieser heller, bekommt... sagen wir mal jetzt den Wert 150. Also wird alles in dem Bild was Tonwert 127 hatte nun mit Tonwert 150 bewertet, es wird also insgesamt heller, da das eine Kurve ist, ziehen wir dadurch benachtbarte Tonwerte mit hoch, 125 wird dann evtl. 148 usw. Auf dem Bild seht ihr, dass ich den Tonwert 133 (Feld "Eingabe") zu 181 (Feld "Ausgabe") gemacht habe, und ihr seht die Kurve die entstanden ist. Und da es die zwei Felder gibt, kann man da auch die Tonwerte von Hand eintippen. Wenn ihr in eurem Bild klickt, so zeigt euch das Gradationsfenster auch an welchen Tonwert ihr an der Stelle im Bild habt, auf die ihr gerade klickt.

Unter dem Diagrammfenster habt ihr wie in der Tonwertkorrektur die Schieberegler für den Schwarz- und den Weisspunkt, und die Pipetten für Weiss- und Schwarzpunkt, und die Mitten, auch wie in er Tonwertkorrektur.

Oben (wo jetzt Benutzerdefiniert steht) habt ihr ein Pulldown-Menü für ein paar Vorgaben. die könnt ihr euch mal ankucken, und recht neben dem Pulldown-Menü ist ein kleiner Button, wo ihr eure Kurven als Vorgaben speichern könnt.

Schaut euch mal alle Vorgaben an, dann seht ihr zum Beispiel, dass sich eine S-förmige Kurve wie eine Kontrasterhöhung auswirkt. Hier gibt es aber kein Geheimrezept welches man auf jedes Bild anwenden kann (gilt auch für die Tonwertkorrektur). Es ist für jedes Bild individuell zu machen, und da das so ist, kann die Auto-Tonwertkorrektur auch gar nicht immer klappen :)

4. Farbbalance (STRG+B)

Hier sagt der Name eigentlich schon alles, hier kann man den einzelnen Farbtönen an den Kragen, also etwas mehr hiervon, etwas mehr davon... das muss man probieren, mit erklären ist da nicht viel. Ausser: ihr könnt es für die Tiefen, Mitten und Höhen einzeln machen (die Auswahl unten) und Luminanz erhalten heisst: Der Tonwert bleibt gleich, also die Bildhelligkeit wird nicht verändert, sondern nur der Farbton an sich.

5. Helligkeit/Kontrast

 

Das ist nun wirklich selbsterklärend :)

6. Schwarzweiß

Eine Neuerung in CS3 ist dieses Tool.

Hier habt ihr (ähnlich dem Kanalmixer) eine Menge Einstellmöglichkeiten, um ein Schwarzweißbild zu erstellen.

Ihr könnt aus den Vorgaben wählen, oder aber selbst an den Reglern drehen, bis es euch gefällt.

7. Farbton/Sättigung (STRG+U)

Dieses unscheinbare Fenster ist recht angenehm :) hier kann man Farbstiche recht einfach entfernen, oder hinzufügen. Oben bei Bearbeiten könnt ihr wählen, ob Standard (global) oder ob ihr die einzelnen Farbtöne nur ändern wollt. Und dann könnt ihr mit dem Farbtonregler die Farbe ändern, darunter Die Sättigung erhöhen oder abschwächen, und darunter die Helligkeit verändern. Die zwei Balken darunter zeigen wie sich der Farbraum verschiebt. Schiebt ihr den Farbtonregler nach rechts, so bewegt sich der untere Balken nach links. Kuckt euch die Balken mal an, wir nehmen als Beispiel rot. Verschiebe ich den Reglern nun so, dass gelb genau unter rot steht, so wird aus blau lila, aus gelb grün usw.

Das wars eigentlich schon, bis auf eine Sache... klickt mal in das Kästchen bei "Färben", jetzt habt ihr ein Bild was nur aus weiss, graustufen, schwarz und dem gewählten Farbton besteht. das Bedeutet, dass alles was nicht komplett weiss oder schwarz ist, einen Teil der gewählten Farbe hat. Ein alter Gameboy hat doch dieses Monochrome grüne Display... Also nur Grün, und Abstufungen mit Schwarz. das ist hier nun genau so. Nur dass ihr jetzt den Farbton und die Helligkeit usw. bestimmen könnt. So könnt ihr diese kitschigen Sepia-Bilder erstellen, oder ein rein rotes Bild machen, usw. Das ist dann sinnvoll, wenn ihr in eurer Druckerei teuren 4-Farbdruck vermeiden wollt. so braucht ihr nur eine Farbe, und Schwarz.

8. Sättigung verringern

Hier klaut euch Photoshop nur eure Farbe, und macht euer Bild zu einem Graustufenbild. Leider ohne Einstellmöglichkeiten, hier nehmen wir lieber "Schwarzweiß" von Punkt 6, oder wenn ihr CS2 oder älter habt, den Kanalmixer. Kommt gleich, nur Geduld :)

9. Gleiche Farbe

Gleiche Farbe ist ebenso interessant wie selten anwendbar. Stellt euch folgendes vor, ihr macht eine Bilderserie, sagen wir ein bestimmtes Objekt im Abendrot. jetzt habt ihr 5 Bild die chronologisch eine tolle Abfolge ergeben würden, aber bei einem hat die Kamera (NEIN, nicht ihr, niemals) Mist gebaut, und den Weißabgleich verhauen, es hat nen Blaustich...

Kein Problem, ihr öffnet ein korrektes Bild, und das versaute, jetzt muss das versaute aktiv sein, geht mal auf Fenster -> Anordnen -> Nebeneinander (oder Übereinander für Querformat). Das Bild was aktiv ist, also grad bearbeitet wird erkennt ihr nun an seinem Balken oben, je nach Windowseinstellung ist der jetzt anders gefärbt, in meinem Fall: aktiv = blau, inaktiv = grau. Wenn ihr jetzt auf Gleiche Farbe geht öffnet sich das Fenster oben, und dann wählt ihr bei "Quelle" aus dem Pulldown-Menü das Bild aus welches korrekt belichtet ist, Photoshop versucht jetzt die Farbeinstellung so zu verändern, dass die Bilder zusammenpassen, von der Farbstimmung her. Mit den Reglern könnt ihr das noch beeinflussen, da geh ich jetzt aber nicht drauf ein. 1. ist der Effekt so selten in Gebrauch, dass es nicht so wichtig ist und 2. findet ihr das selbst raus :)

 

10. Farbe ersetzen

Auch interessant für ein paar Spielereien ist Farbe ersetzen, der Name sagt schon alles. Hier zur Anwendung: mit der Pipette wählt ihr im Bild den zu ersetzenden Farbton, mit der Pipette mit dem + fügt ihr einen weiteren Farbton zur Auswahl hinzu, mit der Minus-Pipette das zieht ihr einen ab. Mit der Toleranz bestimmt ihr, welche "verwandten" Farbtöne mitgewählt werden. Verwandt bedeutet in dem Fall ähnlich... also bei einem Blau wird mit hoher Toleranz auch ein etwas helleres und ein etwas dunkleres Blau mitgenommen, usw. Wenn ihr z.B. ein paar Rot-Töne verändern wollt, und ein paar Blau-Töne gleichzeitig, so nehmt ihr hier die Pipette mit dem Plus. Ist die Farbe gewählt wird sie oben angezeigt, und in dem kleinen Fenster werden die gewählten Farbtöne als weiss angezeigt, die nicht gewählten als schwarz.

Wenn ihr jetzt unten an den Reglern spielt, so wird (wie bei Farbton/Sättigung) der Farbton verändert, mit dem Unterschied, dass das nur in den gewählten Tönen passiert. Der Rest bleibt unangetastet.

Das selbe könnt ihr auch anders erreichen, kuckt euch mal folgendes an: Auswahl -> Farbbereich. Da habt ihr ein ähnliches Fenster, nur ohne die Regler unten, wenn ihr jetzt einen Farbbereich gewählt habt, dann könnt ihr mit Farbton/Sättigung diese Farbtöne ändern.

Farbe ersetzen ist also praktisch nix anderes als diese beiden Arbeiten zu einer zusammengefügt.

11. Selektive Farbkorrektur

Und noch eine Farbkorrektur. Im Dropdownmenü Farbbereich wählen, und wie bei den anderen Werkzeugen anpassen. Mehr gibt's da gar nicht zu sagen :)

12. Kanalmixer

Hier ist noch eine Farbkorrektur... und wieder kommen uns die Regler bekannt vor... hier könnt ihr wieder an den Farben rumspielen... Da spar ich mir aber jetzt die Erklärung, das meiste wisst ihr schon.

Ein Unterschied ist hier... und der ist unscheinbar, aber gehaltvoll. Es ist das Kästchen mit dem klangvollen Namen "Monochrom". Wenn ihr da einen Haken reinmacht, so bekommt ihr ein Graustufenbild... wie wir wissen kann das Photoshop noch auf 3 andere Arten (zwei kennt ihr schon, siehe weiter oben, die dritte wäre über Bild -> Modus -> Graustufen) aber einen vorteil hat der Kanalmixer... hier könnt ihr wunderbar den Kontrast usw. regeln, ohne Kontrastregler :)

Kuckt mal in die Kanalpalette. Habt ihr nicht da? Ok: Fenster -> Kanäle. So, da seht ihr die RGB-Kanäle, der Kanalmixer macht was? Richtig, wenn ihr auf Monochrom klickt mixt er die RGB-Kanäle zu einem einzelnen zusammen. Aber ihr habt viel schönere Kontraste im Grün-Kanal, und möchtet davon mehr im fertigen Schwarzweißbild haben? Ok, dann klickt ihr auf Monochrom, und zieht dann den Regler für Grün weiter nach rechts... gefällt euch der Rotkanal besser, dann den Regler usw...

13. Verlaufsumsetzung

Diese Funktion ist schnell erklärt. Hier werden die Tonwerte ersetzt. Was Tonwerte, Schwarzpunkte usw. sind wisst ihr ja jetzt. Also, wenn ihr diesen Effekt anwendet, wird das Bild mit einem Verlauf überlagert, als Wenn Tonwert 0 dem linken Ausgangspunkt des Verlaufs entspricht, und 255 dem rechten. In diesem Fall hier wird das Bild in Graustufen gewandelt. Bei einem Farbigen Verlauf sieht es wieder anders aus. Wenn der Verlauf von Grün nach Rot geht, so wird von Tonwert 0 - 255 rot bis Grün verwendet. Also alles was im Bild dunkel ist, wird nun rot, alles was hell ist wird grün. das könnt ihr folgendermaßen testen, wenn das jetzt etwas unverständlich war: erzeugt ein neues Bild, nehmt das Verlaufswerkzeug, und macht einen Verlauf ins Bild von Schwarz nach Weiß. Jetzt wendet die Verlaufsumsetzung an, und ihr seht wie die Verläufe benutzt werden... Diese könnt ihr über das Pulldown-Menü auswählen, entweder eine der Vorgaben, oder einen neuen Verlauf erstellen.

Wenn ihr bei "Umkehren" einen Haken rein macht, so wird der verlauf umgekehrt... also im Beispiel von eben, statt dem rot für 0 und dem grün für 255 ist es jetzt genau umgekehrt.

14. Fotofilter

Farbfilter kennt man noch aus der Analogen Zeit. Um Bilder wärmer oder kälter zu machen, oder um einfach eine bestimmte Stimmung zu erzeugen. Dies hier ist genau das, nur halt ohne Filterkauf :) es wird einfach darüber gelegt. Jeder Farbfilter kann hier simuliert werden, mit Dichte wird einfach die Stärke des Effekts beeinflusst. Ausprobieren erklärt hier alles :)


15. Tiefen/Lichter

Dies ist ein mächtiger Filter. Im Grundegenommen aber auch wieder kurz zu erklären. Mit "Tiefen" werden die Tiefen heller gemacht, und mit Lichter werden die Lichter dunkler gemacht. Tonbreite ist ähnlich der Toleranz bei den Auswahlwerkzeugen. Hier gibt es kein Rezept, hier muss man hin und her schieben bis es einem gefällt. Ihr seht hier die erweiterte Ansicht, in der normalen Ansicht sind es nur 2 Regler, die im Normalfall auch reichen, nämlich die zwei Stärkeregler.

Hier kann man, wenn das Bild genug hergibt, also nicht ausgebrannt (in den Lichtern) oder abgesoffen (in den Tiefen) ist, eine Menge an Dynamik gewinnen. Auch hier erklärt testen alles.

16. Belichtung

Die drei Pipetten hier kommen euch bekannt vor? Richtig, Tiefen, Lichter und Mitten. Der Rest ist eigentlich klar... Heller oder dunkler halt :) nur etwas feiner Abstufbar als bei "Belichtung/Kontrast"


17. Umkehren

Das geht auch mit STRG+I, und es werden einfach Farb- und Tonwerte umgekehrt... so wird z.B. aus einem eingescannten Farbnegativ ein -positiv und umgekehrt, nicht mehr und nicht weniger...


18. Tonwertangleichung

Hier versucht Photoshop eine harmonische Tonwertabstimmung zu erreichen... probiert es bei ein paar Bildern... dann seht ihr, dass die Betonung auf "versucht" liegt. Bei manchen Bildern gewinnt man, aber bei den meisten wird nix draus :)


19. Schwellenwert

Hier wird ein echtes Schwarz/Weiß-Bild erzeugt, ohne Graustufen. Also nur an oder aus. Was bei bestimmten Ausdrucken eventuell sinnvoll sein kann, bei Faxen mit Thermodruck zum Beispiel, die kennen nur Schwarz oder weiß. Mit dem Schwellenwertregler bestimmt man nur die Grenze, also was im Bild weiß und was schwarz wird.

20. Tontrennung

Ähnlich wie Schwellenwert, aber mit mehr Abstufungen. Es geht bei 2 los (das entspricht dann reinem S/W) und geht bis 255. Was dem Original entspricht. Geht auch für Farbbilder, aber dann wird es in den unteren Stufenbereichen schon sehr hässlich :) ab 16 ist es dann halbwegs ertragbar. Sinnvoll ist dieser Filter wenn man kleine GIF-Dateien erzeugen will. Ein Gif mit 16 Farben kostet weniger Speicherplatz als mit 32 Farben...

21. Variationen

Und noch ein Filter zu Farbanpassung, und Helligkeitsregelung. Hier aber mit großer visueller Unterstützung. Ihr wählt oben aus auf was der Effekt angewendet werden soll (Tiefen, Lichter usw.) und klickt dann auf das Bild was am meisten euren Vorstellungen entspricht, mit mehr gelb, oder mehr rot, oder heller usw. Habt ihr einmal geklickt so wandert euer ausgewähltes Schema in die Mitte und ihr könnt weiter klicken, bis es euch gefällt. Mit dem Regler Fein - Grob bestimmt ihr die Abstufungen, also wie stark die Veränderung bei einem Klick sein soll. Das seht ihr dann auch sofort in den ganzen Vorschau Bildern. Ganz oben habt ihr ein Vorher/Nachher-Vergleich, und mit Doppelklick auf die Original-Voschau setzt ihr alles zurück wenn ihr neu anfangen wollt.


(Anklicken für großes Bild)

 

Das war es "schon" zu den Anpassungen. Ich hoffe ihr habt was gelernt, und könnt es auch anwenden. Wenn Fragen auftauchen, kuckt mal ins Impressum :)

Über Feedback freue ich mich auch hier natürlich.