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Willkommen Fotofreunde und diesmal auch hallo an alle Sternfreunde!!

So jetzt mal ernsthaft zum Thema Astrofotografie.

Diesen Workshop hier werdet ihr kennen, oder auch nicht. Für die einen reicht er, aber ich hab eine Menge Feedback bekommen, dass er eben nicht reicht. Für alle die, die ernsthaft in die Astrofotografie einsteigen wollen mache ich nun diesen Workshop hier.

Er ist für Anfänger in der Astronomie, aber vielleicht wird der ein oder andere "Alte Hase" auch noch etwas dazu lernen, z.B. habe ich eine eigene Bildbearbeitungstechnik entwickelt, für Deep-Sky Bilder, die ich hier erstmals vorstellen werde.

Warum dieser Workshop, es gibt doch schon einige im Internet?

Immer wenn ich im Internet eine Anleitung zum Thema gesucht habe, kam ich immer wieder zu den selben Seiten. Entweder fand ich was ich suchte, oder gab es irgendwann auf. Klar gibt es genug, aber 20 Seiten in den Favoriten haben, die die jeweiligen Themen gut behandeln, aber andere Unterthemen vernachlässigen, wofür man wieder eine neue Seite speichern muss. Das ist nix für mich. Also mach ich es richtig (in meinem Sinne). Vielleicht seid ihr meiner Meinung, und findet diesen Workshop hier dann gut genug, oder ihr müsst weiter suchen, weil dieser wieder nix ist.

Ich versuche (wie bei meinem Lexikon, oder den anderen EBV-Workshops) nur mein Wissen weiter zu geben. Oft bekam ich gesagt: "Das wusste ich noch gar nicht", oder "danke für den Tipp", wenn ich mal was erklärt habe.

Also habe ich angefangen den ganzen Quatsch aufzuschreiben :) Und wie oben schon erwähnt. Mein Astro-Tutorial reicht anderen nicht (mir eigentlich auch nicht) und deshalb nun das ganze in groß. Der andere wird bleiben, manchen reicht er und schön kompakt ist er auch :)

Nun genug zu meinen Gründen, rein ins Thema!

Und nicht vergessen: Non est ad astra mollis e terris via ... Da ist kein leichter Weg zu den Sternen, also gehen wir per aspera ad astra, und versuchen wenigstens die Photonen zu sammeln :)

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Einleitung

Gebt mal "Hubble" oder ein beliebiges Objekt am Himmel (Mond, Planeten, Orion Nebel, Plejaden usw.) bei Google ein, klickt aber vorher auf Bildersuche.

Na los, ich warte so lange... (ihr könnt auch einfach hier klicken: Robert Gendler)

Und, was habt ihr gefunden? Richtig geniale Bilder, oder? Wozu dann selber welche machen, da kommt man eh nie ran...? Die Qualität/Quantität ist einfach zu groß.

Dafür gibt es sicher zu viele Gründe um alle aufzuzählen. Einige führe ich trotzdem mal an:

1. Man macht es mit eigenen Händen selber, und ist dann stolz drauf, was man geleistet hat... Man sieht sich selber immer besser werden, und was mit das wichtigste sein kann, man erweitert seinen intelektuellen Horizont. Es gibt auch schon fertige Vogelhäuschen zu kaufen, aber trotzdem baut so Mancher sie im Hobbykeller selbst. Und auch der Fernsehturm wurde schon Millionen Male fotografiert. Trotzdem hab ich den auch schon abgelichtet :)

2. Man will anderen das Hobby näher bringen. Viele sind beim Blick durchs Teleskop enttäuscht, in den meisten Teleskopen ist der Deep Sky nunmal grau, und oft einfach zu dunkel, mehr als ein grauer, verwaschener Fleck ist oft nicht zu sehen. Nicht-Astronomen sagen dann nur: "Ja toll, und das machst du nun in den ganzen Nächten?". Und recht haben sie... Wenn man nun gar kein Interesse hat, dann ist es ein langweiliges Thema... wenn man aber ein tolles Bild zeigt, und sagt: "Kuck mal, hab ich gestern Nacht gemacht". Dann sagen die meisten Leute: "Wow, sieht ja toll aus". Eventuell kann man so jemanden doch noch ans Teleskop holen... Genau deshalb landen die Billig-Weihnachtsgeschenk-Teleskope in dunklen Schränken, und bleiben dort. Weil keiner von den lieben Kleinen auf das vorbereitet ist was man sieht. Besonders bei den China-Alu-Eimern... nämlicht fast Nichts... ausser ein bisschen Mond.

3. Man beobachtet seit Jahren, immer das selbe, und langsam wird es langweilig, ok, das passiert den wenigsten. Aber es kann auch passieren, dass man einfach MEHR sehen will. Stellt euch vor, ihr habt ein relativ hübsches Teleskop, welches auch Deep-Sky tauglich ist, und kuckt euch den Pferdekopfnebel an... Schön, eine Kante Kontrast, mit nem Bobbel drin... Nehmt ihr aber das selbe Teleskop, hängt eine Kamera dran und macht ein paar Bilder, dann gehen euch die Augen erstmal richtig auf. Apropos Augen, das ist der Grund dafür. Lange Belichtungszeiten sind mit dem Auge einfach nicht drin, das sieht nur den Moment, und kann nicht einfach mal 30 Sekunden addieren. Das kann die Kamera aber. Ohne dass man von einem 300 € Teleskop auf eine Sternwarte umsatteln muss.

Das ist auch eine Geldfrage... eine Kamera ist oft ein klein wenig preiswerter als ein 20-Zoll-Spiegelteleskop :)

Ich werde euch zeigen, wie man sich am Himmel zurecht findet, ob nur zum kucken, oder zum Fotografieren. Dann zeige ich euch noch was ihr braucht, und vor allem wie man am besten einsteigt, und dann auch aufsteigen kann.

Meine Empfehlung lautet: Fangt so an, wie ich es schreibe, wirklich, ernsthaft. Ich bin auch ordentlich eingestiegen... schönes dickes Teleskop, viel Technik, usw. Und dann kam das Erwachen. Ich kam nicht klar. Wie ihr hier sehen werdet muss mit der Brennweite des Teleskopes auch das Wissen, und der Ausrüstungspreis zwangsläufig steigen. alles andere bringt nur Frustration und/oder das Aufgeben den Hobbys. Man gibt 2000 € für ein Einsteiger-Set in die Astrofotografie aus (ja richtig gelesen) und stellt dann fest, das man das ganze überhaupt nicht mag, nicht damit klar kommt, oder doch etwas anderes möchte. Dann wird verkauft, und wieder neu gekauft... Sieht man immer wieder. Schaut mal in die Suche/Biete Abteilungen der Astro-Foren, da könnt ihr das schön beobachten. :) Dazu mehr im Technik-Bereich.

Dann werde ich euch noch zeigen, wie man die Bilder dann auch aufnimmt, und bearbeitet. Und euch dann noch zeigen was es im Internet noch so gibt. Händler, weiterführende Seiten, Software usw. Und wie man seine Technik richtig aufstellt, und justiert. Das schönste Teleskop nützt nichts, wenn es nur verzerrte Sterne zeigt.

Und nun los, ab zum nächsten Kapitel. Wer sich schon durch das Beobachten mit dem Himmel und seinen Objekten auskennt, kann die Kapitel überspringen, und weiter gehen. für alle anderen MUSS es dort weiter gehen. Einfach nur nach oben halten und abdrücken ist nunmal nicht :)

In den Texten werden Links auftauchen, wenn sie bei technischen Begriffen stehen, führen sie meistens zu meinem Lexikon, wo diese Begriffe erklärt werden.

 

Viel Spass Freunde!

 

Der Rayko wars!

 

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PS: ein paar meiner Astrobilder findet ihr hier.

Achja, bevor die Profis unter euch sagen: "ja, die Info fehlt, und da fehlt noch die Angabe"... Ich lasse bewusst bestimmte Informationen weg. Ich versuche den ganzen Workshop so praktisch wie Möglich zu halten, für die reine Theorie gibt es genug gute Bücher, und es würde den Rahmen hier sprengen.

 

 

 

Einige Bilder habe ich von einem gewissen "Wolfi"... Steht dann immer drunter. Wer in der Astro-Szene schon einige Zeit aktiv ist, dem sagt der Name sicher etwas... Es ist der Chef von Teleskop-Service, der mich für dieses Projekt hier sehr unterstützt hat. Sein Astro-Shop ist einer der größten in Deutschland und im Web, zu finden ist er hier: Teleskop-Service

 

 

Noch mehr Danksagungen, und Lobhudeleien findet ihr hinter dem untersten Link in der Navigation links.